Was er so "Hobby" nennt...
Einen breiten Raum innerhalb seiner Hobbys nimmt die Schauspielerei ein. Dabei verbindet Dieterfritz
Arning die Pflege der niederdeutschen Sprache (Plattdeutsch), wie er sie in seinen Büchern betreibt, mit
der Schauspielerei auf der Bühne. Angefangen hatte er vor 15 Jahren auf der Bühne der Theatergruppe
Bloherfelde. Nein, das ist nicht ganz korrekt; denn angefangen hatte er damit vor 55 Jahren, als er den
Dorfrichter Adam im "Zerbrochenen Krug" spielte.
Dann war er als Gutsbesitzer Philipp Klapproth in "Pension Schöller" zu genießen. Unter der Regie von
Rudolf Plent spielte die August-Hinrichs-Bühne am Oldenburgischen Staatstheater das Stück 15mal zum
Ergötzen des Publikums.
Arning betrachtet sich nicht als Laienspieler. Lieber bezeichnet er sich als Freizeitspieler, solange die Begriffe
Laie, Amateur oder Dilettant immer noch negativ besetzt sind.
Insgesamt war Dieterfritz Arning zu sehen in:
- Der zerbrochene Krug, Dorfrichter Adam, 1955
- Revolution in Rixdörp, Gendarm Stehen, 1994
- De swarte Hannibal, Siebelt Tjarks, 1995
- En Matjes singt nich mehr, Semmelhack, 1997
- Schaddenboxen, Pastor Runge, 1998
- Dat Eckgrundstück, Spediteur Damman, 1999
- Dat Doktorbook, Asmus Timm, 2001
- Mannslüd sünd ok blots Minschen, Heinrich Detlevsen, 2004
- Övermoot deit nienich good, Albert Brogmus, 2006
- Pension Schöller, Philipp Klapproth, 2005/06
- De lütje Prinz, Geschäftsmann, 2006
- Mitwirkung bei der Zeitreise zur 200Jahr-Feier der Unternehmensgruppe Bünting in Leer, 2006
- Kiebich und Dutz, Durchblicker und Nikel, 2006 (Premiere am 3. Dezember)
- Der Besuch der alten Dame, Lehrer, 2007, Freilichttheater Westerstede
- Twee sünd een toveel, Jakob Büxenpiep (Pantalone), 2008
- Zugvögel, Graf Anton Günther, 2008
- De Schimmelrieder, Jewe Manners, 2009
- Swieg still, Jung!, Onkel Willi, 2010
- De Arche Nowak, Onkel Franz, 2010/11
Außer bei der Schauspielerei hat Dieterfritz Arning als Moderator bei zahlreichen Polizeischauen in
Oldenburg, Emden und Wilhelmshaven sowie in Hannover von sich Reden gemacht. In der historischen
Uniform des "Wachtmeister Fritze" aus der Zeit um die Jahrhundertwende wurden er und seine
Pickelhaube zum Synonym für sympathische Darstellung der Polizei in der Öffentlichkeit. Seine
Moderatorentätigkeit erstreckte sich auch auf Konzerte der Bundeswehr im Staatstheater, in der
Weser-Ems-Halle und in der Beethoven-Halle zu Bonn.
Was, das ist alles? Mitnichten!
Er zeichnet und malt ("Mit Farbe und Grafit"), ist Mitglied in zahlreichen Fördervereinen (Universität
Oldenburg, Fachhochschule, Horst-Janssen-Museum, III. Abteilung der BEPO), gehört dem Vorstand des
Polizeisportvereins Oldenburg als Mitglied des Ältestenrates an, ist Altpräsident und Paul-Harris-Fellow
des Rotaryclubs "Oldenburg Graf Anton Günther" und....
Immer noch nicht genug?
Schließlich ist er Mitglied der Planungsgruppe "Oldenburgkutsche", die 1999 in einer spektakulären Fahrt
mit einer Kutsche den letzten Koffer des damaligen Abgeordneten Dietmar Schütz von Bonn nach Berlin
brachte (siehe "Auffrischender Wind"). Diese Kutsche nahm im Jahr 2006 übrigens an der Steubenparade
in New York teil. Aber das ist wieder eine andere Geschichte...
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